Simon von Oettingen

 

Geboren: ca. 1965

Alter zum Handlungs-
zeitpunkt:

ca. 51
Beruf: Konzernerbe
Haarfarbe: grau
Buch: Die Wüstenpflanze


Allgemeines

Simon von Oettingen (ca. 1965 im Ruhrgebiet, Deutschland) ist Eigentümer der Oettingen AG.

 

Biografie

Simon von Oettingen wurde um das Jahr 1965 im Ruhrgebiet in Deutschland geboren. Er ist Spross einer sehr reichen Industrieellenfamilie, die seit Generationen Eigentümer der Oettingen AG ist.

Er wuchs mit allem erdenklichen Luxus auf und bekam von Kindertagen an eingebläut, er sei etwas Besseres als alle anderen.

Von Oettingen besuchte eine teure Privatschule, jedoch waren seine akademischen Leistungen sehr bescheiden. Er hatte kein Interesse am Lernstoff und ihm fehlte auch die Intelligenz für komplexere Themengebiete.

Dennoch erlangte er durch den Einfluss seiner Familie einen Abschluss an einer Elite-Universität.

Durch das Vermögen seiner Familie brauchte er nie zu arbeiten. Mehrmals hatten seine Eltern versucht ihn auf die Führung der OEAG vorzubereiten, jedoch hatten sie letztendlich erkannt, dass er dafür nicht geeignet war. Deshalb hatten sie veranlasst, dass der Betrieb von kompetenten Managern geführt werden sollte.

Nach dem Ableben seiner Eltern wurde Simon von Oettingen Eigentümer der OEAG. Da er sich nun als Konzernchef fühlte, hielt er sich wesentlich öfter in der Firmenzentrale auf. Er brachte sich nun auch vermehrt in das Firmengeschehen ein, wenngleich die eigentliche Führung Bernd Wolf sowie der übrige Vorstand innehatte.

 

*Achtung Spoiler*

Im Frühjahr 2016 hat Bernd Wolf ihn darüber informiert, dass das geheime LBD-Projekt des Konzerns – ein garantiertes Milliardengeschäft – durch die Erfindung des japanischen Wissenschaftlers Akira Takeishi obsolet werden könnte. Daraufhin bittet er Bernd Wolf darum weitere Informationen einzuholen.

Er lässt sich von Bernd Wolf auf dem neuesten Stand halten und nimmt die Angelegenheit durchaus ernst. Allerdings gerät er in Besorgnis, spätestens als Bernd Wolf einen amerikanischen Profi-Auftragsmörder angeheuert hat, der wiederum über Strohmänner Bombendrohungen auf den zwei großen Tokioter Flughäfen eingehen hat lassen.

Nachdem Akira Takeishi einige Tage lang in der japanischen OEAG-Niederlassung gefangen gehalten wird und schließlich entkommen kann, gerät die OEAG in massive Bedrängnis. Dem Konzern droht die Insolvenz.

Die OEAG verliert einen Großteil ihres Vermögens, darunter auch das Palais der Familie von Oettingen. Simon von Oettingen lebt nun in einer gewöhnlichen Mietwohnung.

 

Persönlichkeit

Simon von Oettingen scheut jede Anstrengung. Ohnehin ist er von klein auf gewohnt, dass andere für ihn jede Art von Arbeit erledigen.

Er ist unbeholfen und etwas begriffsstutzig.

Da er als Sohn einer elitären Familie aufgewachsen ist, ist er es gewohnt, dass andere ihm gegenüber unterwürfig sind. Für ihn ist es vollkommen normal, andere herablassend zu behandeln.

Simon von Oettingen ist verheiratet, interessiert sich aber sehr für junge, hübsche Frauen. Einmal als Bernd Wolf ohne Voranmeldung in sein Büro stürmt, hat er gerade ein ukrainisches Freudenmädchen namens Olga bei sich.

 

Triviales

Simon von Oettingen ist eher klein, jedoch sehr beleibt. Sein Haar ist ausgesprochen schütter.

Durch sein starkes Übergewicht fällt ihm selbst das Gegen schon schwer. Sein Gang gleicht eher einem Humpeln. Dieser Umstand ist nicht auf eine körperliche Behinderung, sondern rein auf seinen ungesunden Lebensstil zurückzuführen.

Simon von Oettingen gibt sich gerne den einfachen Freuden des Lebens hin (Essen, Alkohol, Sex)

Er ist ein starker Zigarettenraucher.



Hinter den Kulissen

Simon von Oettingen wurde anfangs nach dem Vorbild von Herr Gruber aus dem Roman Der Freizeitpionier geschaffen, hat sich jedoch anders entwickelt als der ungepflegte, gestresste Kleinunternehmer.

 

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