Marina Landau

Geboren: 1992

Alter zum Handlungs-
zeitpunkt:

19
Beruf: Bürokraft/
Landwirtin
Haarfarbe: dunkelbraun
Buch: Der Freizeitpionier


Allgemeines

Marina Landau (1992 in Wien) ist die Tochter des Landwirts und Großgrundbesitzers Roman Landau.

 

Biografie

Marina Landau (1992 in Wien) ist die Tochter des Landwirten und Großgrundbesitzers Roman Landau und seiner Frau.

Sie wuchs in Zurndorf auf, wo sie auch die Volksschule besuchte. Später besuchte sie das Gymnasium in Eisenstadt und später die Handelsakademie in Eisenstadt.

Nach ihrem Abschluss begann sie als Bürokraft in der Firma ihres Vaters zu arbeiten.

 

*Achtung Spoiler*

Im Sommer 2011, das erste Mal, dass Marina Urlaub hat, urlaubt sie gemeinsam mit ihren Freundinnen Kristina und Natascha in Kroatien. Die drei Mädchen beziehen ein Hotelzimmer in Makarska.

Einige Tage später lernt sie Ferdinand Grenzmann und Jonathan Hofmeister kennen. Sie findet auf Anhieb Gefallen an Ferdinand und als sie ihn am selben Abend wieder trifft, verliebt sie sich in ihn.

Sie versucht sich keine allzu großen Hoffnungen zu machen, da sie denkt, dass ein Abenteurer wie Ferdinand bestimmt noch sehr viele andere Mädchen kennen würde, die sich für ihn interessieren. Trotzdem lässt sie sich auf ihn ein und möchte wenigstens die gemeinsamen Tage in Makarska mit ihm genießen. Je besser sie Ferdinand kennen lernt, umso weniger denkt sie, dass er neben ihr noch andere Mädchen hätte.

Sie lädt Ferdinand dazu ein mit ihr gemeinsam – ohne ihre Freundinnen oder Johnny – nach Dubrovnik zu fahren, was dieser auch annimmt. Spätestens jetzt fühlt sie sich als seine feste Freundin.

Bald darauf verlässt sie Kroatien gemeinsam mit Kristina und Natascha. Sie vereinbart mit Ferdinand, dass sie sich bald wiedersehen, sobald er in einigen Tagen ebenfalls wieder zurück in Österreich sein wird

In den ersten Tagen nach ihrer Rückkehr ist sie voller Vorfreude, dass sie Ferdinand bald wiedersehen wird, allerdings wartet sie vergeblich auf einen Anruf. Vorerst beschwichtigt sie sich damit, dass er vielleicht noch etwas länger geblieben ist als geplant, doch nach ein paar Tagen beginnt sie einzusehen, dass sie für Ferdinand wohl nur ein Mädchen für den Urlaub gewesen ist – eine Erkenntnis, die ihr so manche Träne abverlangt.

Während der kommenden Wochen arrangiert sie sich mehr oder weniger damit, dass sie von Ferdinand wohl nicht mehr hören wird. Sie nimmt sich vor beim nächsten Mal, wenn sie jemanden kennen lernt, sehr viel vorsichtiger zu sein. Dann allerdings folgt die große Überraschung: Er ruft doch an und möchte Marina treffen. Sie stimmt zu. Einerseits möchte sie ihn unbedingt wiedersehen, andererseits misstraut sie ihm.

Zum vereinbarten Termin erscheint Ferdinand pünktlich und mit einem chicen Saab 900 Kabrio. Das Auto schürt Marinas Zweifel an Ferdinands Authentizität, da er ihr in Kroatien erzählt hat, dass er kaum Geld hätte. Erst recht wird Marina vorsichtig, als Ferdinand ihr erklärt, der Wagen gehöre einer Alexandra. Als sie ihn deshalb zur Rede stellt, sagt er ihr, dass Alexandra Johnnys Exfreundin wäre, mit der er nach wie vor befreundet ist.

Marina ist hin und her gerissen zwischen Misstrauen, einem schlechten Gewissen wegen dieses Misstrauens und Wiedersehensfreude. Während Ferdinand mit ihr durch die Gegend fährt – bis ins südliche Niederösterreich in die Nähe der Donau – bleibt sie schweigsam und distanziert.

Als Ferdinand ihr anschließend erklärt weshalb er sich so lange nicht bei ihr gemeldet hat, kann sie ihm wieder vertrauen. Sie hat Verständnis für sein Verhalten und erklärt ihm, dass sie ihn trotzdem mag, auch wenn er kein Besserverdiener ist.
Nun erfährt sie auch, dass Ferdinand bald die Arbeit in einer Druckerei in Klosterneuburg aufnehmen muss und sehr darunter leidet, dass äußere Faktoren ihn dazu zwingen einen Weg zu wählen, vor dem es ihm derart graut.

Am darauf folgenden Wochenende hilft Marina ihrem Vater im Büro, da es sehr viel aufzuarbeiten gibt. Als ihr Vater davon spricht, dass er für die Feldarbeit einige Hilfskräfte aus dem Ausland aufnehmen möchte, kommt ihr der Gedanke, dass sie Ferdinand sein Schicksal damit vielleicht ersparen kann.
Sie ruft ihn umgehend an, erzählt ihm jedoch noch nichts von den Arbeitsplätzen, da sie denkt sie würde ihn mit dem Angebot abschrecken. Also fährt sie, trotz Zeitmangels an diesem Wochenende, nach Illmitz, um mit Ferdinand persönlich darüber zu sprechen, dass er als Notlösung auch im Betrieb ihres Vaters auf den Feldern arbeiten könnte, falls ihm das lieber wäre als den Job in Kosterneuburg anzunehmen. Das ganze müsste kurzfristig entschieden werden, da Marinas Vater bereits im Begriff war Leute für die Feldarbeit zu engagieren.

Zu ihrer Freude entscheidet Ferdinand sich dazu ihr Angebot anzunehmen und am nächsten Tag bei einem Kennenlern-Gespräch mit ihrem Vater zu erscheinen. Nachdem Ferdinand zur Probe einen Tag lang auf den Feldern mitgearbeitet hat, wird er von Roman Landau engagiert.

Kurz darauf gehen Marina und Ferdinand offiziell eine Beziehung ein. Sie renovieren gemeinsam ein altes Bauernhaus in Halbturn, das Marinas Familie gehört.

Sie und Ferdinand lieben es nach wie vor, gemeinsam auf Reisen zu gehen. Das tun die beiden, wann immer es ihnen möglich ist.

 

Persönlichkeit

Marina ist etwas schüchtern, allerdings kein Mauerblümchen. Sie kann sich durchaus auf einer Party oder einem Fest amüsieren, genießt es dann aber nach einiger Zeit sich zurückzuziehen. Sie ist tendenziell introvertiert, ähnlich wie Ferdinand.

Wie Ferdinand ist auch Marina sehr naturverbunden.

 

Triviales

Marinas Familie besitzt eine große Landwirtschaft.

Auch wenn im Buch keine Geschwister erwähnt werden, bedeutet das nicht zwingend, dass Marina keine älteren Geschwister hat, die sich jedoch nicht für die Landwirtschaft interessieren und das Elternhaus bereits verlassen haben.

Marina fährt einen Mercedes E-Klasse, den sie von ihrem Vater geschenkt bekommen hat.