Hilde Grafl

Geboren: 1955

Alter zum Handlungs-
zeitpunkt:

56
Beruf: AMS-Beraterin
Haarfarbe: dunkelgrau
Buch: Der Freizeitpionier


Allgemeines

Hilde Grafl (ca. 1956 in Österreich) arbeitet als Beraterin beim Arbeitsamt in Neusiedl am See.

 

Biografie

Hilde Grafl wurde um 1956 in Österreich geboren.

Sie arbeitet bereits seit vielen Jahren als Betreuerin beim Arbeitsamt in Neusiedl am See.

 

*Achtung Spoiler*

Im Frühjahr 2011 bekommt Frau Grafl einen neuen Klienten: Ferdinand Grenzmann. Als routinierte Betreuerin durchschaut sie sofort, dass der junge Mann eigentlich froh ist, dass er seinen Job los ist und vorerst eine Auszeit nehmen möchte. Sie erklärt ihm in aller Strenge, dass er sich umgehend um eine neue Anstellung zu bemühen hat.

Während der kommenden Monate hat sie Ferdinand besonders im Visier, da sie gemerkt hat, dass er in Wahrheit anderes im Sinn hat als einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

 

Persönlichkeit

Hilde Grafl ist eine kühle, emotionslose Amtsperson, die sich stur an Vorgaben hält.

Sie ist sehr gewissenhaft in der Ausübung ihres Berufs, obwohl ihr Alltag sie scheinbar frustriert.

 

Hinter den Kulissen

Hilde Grafl ist die Haupt-Antagonistin in der Geschichte, obwohl sie eigentlich nicht in böswilliger Absicht handelt. Dennoch ist sie während des größten Teils des Handlungszeitraums Ferdinands unmittelbarste Gegenspielerin. Der Punkt ist, dass sie durch ihr Handeln Ferdinands Bemühungen sabotiert, sein Leben in den Griff zu bekommen.

Im Gegensatz zu Heinz Radler, dem es Freude zu machen scheint Druck auf Ferdinand auszuüben und ihm zu schaden, handelt Frau Grafl rein nach ihren Vorgaben – und diese lauten, dass ihre Klienten sich unbedingt um Arbeit zu bemühen haben.

Sie steht Ferdinand weder positiv noch negativ gegenüber; es ist ihr vollkommen egal was er tut, so lange er bloß nicht arbeitslos ist – so lange das der Fall ist, übt sie massiven Druck auf ihn aus, damit er sich richtig um Arbeit bemüht. Da er gelernter Drucker ist und sie in Druckereien die besten Chancen wittert, vermittelt sie ihn – sehr zu seinem Leidwesen – ausschließlich an Druckereien. Allerdings ist es nicht ihr Ziel, Ferdinand entgegen seinem Willen wieder in einen Druckereibetrieb zu drängen; als er dann im Frühsommer 2011 Anstellung im landwirtschaftlichen Betrieb der Familie Landau findet, ist ihr das genauso recht.