OVCO

 

Art: Konzern
Sitz: Österreich
Buch: Die Gefängnisinsel


Allgemeines

Der OVCO-Konzern ist ein international tätiges Unternehmen das seinen Hauptsitz in Österreich hat.

 

Der OVCO-Skandal

Im Jahr 2014 war der Konzern in einen fatalen Finanzskandal verwickelt. Es gelang jedoch dieses Ereignis zu vertuschen.

Fünf Mitarbeiter, die Einblick in den Skandal hatten, entschieden aber der Presse heimlich Beweismaterial zukommen zu lassen. Es wurde nur eine Zeitungsredaktion kontaktiert. Die Zusendung erhielt der junge, aufstrebende Journalist Martin Eichendorf.

Eichendorf witterte ein Karrieresprungbrett und stellte im Alleingang weitere Recherchen an, um sicherzugehen, dass er es sein würde der den OVCO-Skandal aufdecken würde. Jedoch wusste er nicht, dass der Verrat der fünf Mitarbeiter bemerkt worden war – und die Verantwortlichen im Konzern zu sehr drastischen Schritten übergegangen waren: Sie ließen die Mitarbeiter ermorden.

Während Eichendorf als Mitwisser selbst in Lebensgefahr schwebte, entschieden die Verantwortlichen ihn am Leben zu lassen – um ihm die Morde anzuhängen. So würde er lebenslang eingesperrt und obendrein würde auch die Akte zu den Mordfällen geschlossen. Kurze Zeit später wurde der bis dahin ahnungslose Eichendorf verhaftet und wegen fünffachen Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis verurteilt. Er wurde in die supranational betriebene Anstalt Werra I gebracht.

 

*Achtung Spolier*

Durch diesen Schachzug ist OVCO vorerst aus dem Schneider. Der Finanzskandal bleibt weiter unentdeckt und die von der Konzernspitze in Auftrag gegebenen Morde sind Eichendorf angelastet worden.

Erst im April 2017 kommt es zu einer internen Panik, als Eichendorf aus dem Hochsicherheitsgefängnis ausbricht. Allerdings glauben die Verantwortlichen den Medienberichten, dass Eichendorf bei seiner Flucht ertrunken ist, da sie schließlich wissen, dass er kein gut vernetzter Schwerverbrecher sondern nur ein einfacher Journalist ist. Damit halten sie es für praktisch ausgeschlossen, dass er von der Gefängnisinsel entkommen sein und damit für den Konzern eine Gefahr darstellen könnte.
Schließlich wähnen sie sich ohnehin in Sicherheit, denn selbst wenn Eichendorf noch leben und das Festland erreichten sollte, würde ihm ohne stichfeste Beweise niemand glauben und er würde bloß wieder inhaftiert.

Es ist ungesichert, ob es auf den Bericht von Eichendorfs Flucht hin zu einer Kontaktaufnahme mit jenen Organen der Justiz gekommen ist, die von den OVCO-Managern bestochen worden sind, damit sie Eichendorf verurteilen. Für die betreffenden Personen besteht ebenso ein Risiko, sollte Eichendorf tatsächlich entkommen sein und vielleicht doch eine Möglichkeit finden den Komplott zu beweisen.

Im Frühjahr 2018 schließlich werden Beweismittel für Eichendorfs Unschuld Österreichweit in der Zeitung veröffentlicht. Diese hat Eichendorf der Presse wenige Tage davor gemeinsam mit seiner Verlobten Irina Vessely zukommen lassen.
Eichendorf, der zwischenzeitlich wieder inhaftiert worden ist, wird umgehend rehabilitiert und freigelassen.

Damit folgen intensive Ermittlungen gegen mehrere OVCO-Manager, einerseits wegen dem nunmehr bewiesenen Finanzskandal und andererseits wegen dem Auftrag zum Mord an fünf OVCO-Mitarbeitern.